Donnerstag, 24. September 2015
Was ist die Deutsche TV-Plattform?
Die Deutsche TV-Plattform ist ein Zusammenschluss von zahlreichen
Unternehmen, Verbänden und Institutionen, die sich mit der Entwicklung
der digitalen Medien befassten. Dazu gehören u.a. private und
öffentlich-rechtliche Sender, Gerätehersteller, Infrastrukturbetreiber,
Service- und Technik-Provider, Forschungsinstituten und Universitäten,
Bundes- und Landesbehörden. Die über 50 Mitglieder der Deutschen
TV-Plattform kommen aus nahezu allen Bereichen der medialen
Wertschöpfungskette Mit dieser bereichs- und branchenübergreifenden
Zusammensetzung ist der Verein die einzige von der Wirtschaft getragene
Institution in Deutschland mit einer derart breiten Mitgliederbasis –
und das seit ca. 25 Jahren!
Durch die rasante Entwicklung der digitalen elektronischen Medien haben sich Zielsetzung und Aufgaben des gemeinnützigen Vereins seit seiner Gründung 1990 verändert und erweitert. So befasst sich die Deutsche TV-Plattform heute nicht mehr nur mit klassischer Medientechnik, sondern auch mit der Konvergenz von Unterhaltungselektronik, Informationstechnik und Telekommunikation - einschließlich Mobilkommunikation. Ein besonderes Augenmerk des Vereins liegt darauf, den Austausch zwischen den Marktteilnehmern und gesellschaftlichen Gruppen zu fördern, deren verschiedenen Interessen zu koordinieren, sowie die Öffentlichkeit über die neuen technologischen und technischen Entwicklungen bei digitalen Bewegtbildmedien zu informieren.
Die aktuellen Themen der Deutschen TV-Plattform ergeben sich aus den technischen Innovationen und ihrer Bedeutung für Zuschauer und Anbieter. Die Mitgliederversammlung überprüft jedes Jahr die Schwerpunkte und passt diese gegebenenfalls an.
Die Mitgliedschaft in der Deutschen TV-Plattform steht allen interessierten Unternehmen, Institutionen und Organisationen, die an der Digitalisierung und Weiterentwicklung der audiovisuellen Medien oder am Konvergenzprozess beteiligt offen. Voraussetzung ist die Bereitschaft, die Satzungszwecke zu unterstützen und sich in den Arbeitsgruppen der Deutschen TV-Plattform konstruktiv einzubringen
Durch die rasante Entwicklung der digitalen elektronischen Medien haben sich Zielsetzung und Aufgaben des gemeinnützigen Vereins seit seiner Gründung 1990 verändert und erweitert. So befasst sich die Deutsche TV-Plattform heute nicht mehr nur mit klassischer Medientechnik, sondern auch mit der Konvergenz von Unterhaltungselektronik, Informationstechnik und Telekommunikation - einschließlich Mobilkommunikation. Ein besonderes Augenmerk des Vereins liegt darauf, den Austausch zwischen den Marktteilnehmern und gesellschaftlichen Gruppen zu fördern, deren verschiedenen Interessen zu koordinieren, sowie die Öffentlichkeit über die neuen technologischen und technischen Entwicklungen bei digitalen Bewegtbildmedien zu informieren.
Die aktuellen Themen der Deutschen TV-Plattform ergeben sich aus den technischen Innovationen und ihrer Bedeutung für Zuschauer und Anbieter. Die Mitgliederversammlung überprüft jedes Jahr die Schwerpunkte und passt diese gegebenenfalls an.
Die Mitgliedschaft in der Deutschen TV-Plattform steht allen interessierten Unternehmen, Institutionen und Organisationen, die an der Digitalisierung und Weiterentwicklung der audiovisuellen Medien oder am Konvergenzprozess beteiligt offen. Voraussetzung ist die Bereitschaft, die Satzungszwecke zu unterstützen und sich in den Arbeitsgruppen der Deutschen TV-Plattform konstruktiv einzubringen
Montag, 21. September 2015
Welche Kosten entstehen für mich, wenn ich DVB-T2 DH empfangen möchte?
Alle öffentlich-rechtlichen Sender werden - wie bisher bei DVB-T - für Zuschauer über die Haushaltsabgabe finanziert, daher unverschlüsselt und ohne zusätzliche Kosten angeboten. Andere Sender wird der Netz- und Plattformbetreiber Media Broadcast verschlüsselt werden. Das ist vergleichbar mit den HDTV-Angeboten bei Satellit und Kabel bzw. IPTV. Die Anschaffungskosten für ein DVB-T2 Empfangsgerät hängen vom gewählten Gerätesegment ab.
Wie sieht der Zeitplan für Deutschland aus?
Seit Oktober 2014 laufen Pilotprojekte in Testgebieten wie Berlin und München - ab August 2015 auch in Köln/Bonn. Der Starttermin für die ersten regulären DVB-T2 HD-Programme wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 liegen (Ziel ist die Fußball-EM). Weitere Programme folgen dann gemeinsam mit dem Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 HD im Frühjahr 2017. Regional wird der Umstieg in mehreren Schritten erfolgen. ARD und ZDF haben vereinabrt, bis 2019 komplett von DVB-T2 HD umzusteigen.
Wen betrifft die Einführung von DVB-T2 HD in Deutschland?
Die Umstellung betrifft alle Haushalte, die das seit 2002 in Deutschland eingeführte ÜberallFernsehen (DVB-T) stationär über Haus-, Außen- oder Zimmerantenne empfangen. Auch die Nutzer von portablem oder mobilem DVB-T-Empfang - etwa über USB-Sticks für Laptops oder in Autos - sind betroffen.
Wann gibt es DVB-T2 Geräte mit HEVC und woran erkenne ich diese?
Mit einer umfassenden Markteinführung wird ab dem Jahr 2016 gerechnet; erste Endgeräte werden vorraussichtlich schon 2015 in den Handel kommen. Das grüne Logo "DVB-T2 HD" bietet den Konsumenten eine einfache Orientierung im Handel, welche Geräte sich für den Empfang von DVB-T2 in Deutschland eignen. Aufgrund des Einsatzes von HEVC im Zusammenhang mit der Einführung von DVB-T2-Programme voraussichtlich verschlüsselt ausstrahlen. Für den Empfang dieser Programmangebote müssen die Empfangsgeräte zusätzlich über eine Entschlüsselungsfunktion verfügen. Es werden Modelle in den Handel kommen, welche die Entschlüsselungstechnik schon enthalten. Andere Geräte lassen sich über eine Schnittstelle am Empfangsgerät entsprechend nachrüsten.
Kann ich meinen vorhandenen DVB-T-Fernseher bzw. meinen DVB-T-Receiver weiterverwenden?
Nein, Endgeräte, die für den Empfang von DVB-T2 ausgelegt sind, können den Nachfolgestandard DVB-T2 leider nicht abbilden. Es wird ein neues Empfangsgerät benötigt, das nicht nur DVB-T2, sondern auch HEVC unterstützt. Ein Austausch des Fernsehers selbst ist nicht erforderlich. Im Handel werden die entsprechenden Zusatzgeräte (Receiver) angeboten, um auch vorhandene Fernseher "fit" zu machen für DVB-T2 und HEVC in Deutschland. Wer in den Genuss von HD-Bildqualität kommen will, benötigt aber einen Fernseher, der die hohe Bildauflösung darstellen kann (HD ready oder HDTV).
Abonnieren
Kommentare (Atom)